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SHAPE DAYS 2026? So nicht!

Statement Shape Days und Trail Zustand (AAT & HOWA)

Das Wichtigste für Eilige:

  • Shapedays-Pause: Zu viel Bürokratie und starre Vorgaben machen unsere freiwilligen Schaufel-Aktionen aktuell fast unmöglich.
  • Trails in schlechtem Zustand: Der Arzler Alm und Hofwald Trail wurden stark vernachlässigt und sind teils gefährlich – obwohl eine Firma von der Stadt für die Wartung bezahlt wird.
  • Unsere Forderung: Wir wollen kein Geld. Wir fordern Transparenz und eine echte Zusammenarbeit zwischen Stadt, Firma und Verein, um die Trails gemeinsam wieder sicher zu machen.

In unserer jüngsten Vorstandssitzung haben wir intensiv über die Zukunft der Shapedays sowie den aktuellen Zustand der Innsbrucker Trails gesprochen. Nach sorgfältiger Abwägung und Gesprächen mit der Stadt Innsbruck (Amt für Wald und Natur) sind wir zum Schluss gekommen, die Shapedays in der bisherigen Form vorerst nicht weiterzuführen.

Wir sind dankbar für die beiden bestehenden Trails und wissen, wie schwierig deren Umsetzung war. Gerade deshalb fällt es uns schwer zu sehen, wie sie über Jahre hinweg vernachlässigt werden. Aus der Community kommt zudem regelmäßig die berechtigte Frage, warum ehrenamtlich gepflegt wird, während gleichzeitig ein Wartungsvertrag besteht. Hier braucht es aus unserer Sicht dringend Transparenz: Welche Aufgaben hat die Wartungsfirma konkret, was wird geleistet und wie wird das kommuniziert?

Der Aufwand für Organisation, Terminabstimmung und Umsetzung steht derzeit in keinem Verhältnis zum erzielten Effekt. Insbesondere die schwierige Terminfindung mit der Stadt, offene Haftungsfragen und fehlende Flexibilität (z. B. Arbeiten nach Niederschlägen) machen eine sinnvolle, sicherheitsorientierte Umsetzung kaum möglich. Gleichzeitig erleben wir eine geringe Resonanz aus der Community, wodurch die Shapedays zunehmend zu einer Sisyphusarbeit werden.

Uns ist wichtig festzuhalten: Wir haben großes Verständnis für die rechtliche Verantwortung der Stadt bzw. der beauftragten Wartungsfirma. Gleichzeitig möchten wir klar sagen, dass der aktuelle Zustand des Arzler Alm und des Hofwald Trails aus unserer Sicht nicht akzeptabel ist und stellenweise eine Gefahr für die Nutzer:innen darstellt. Im vergangenen Herbst waren Teile der Trails kaum befahrbar, mit Ästen auf Kopfhöhe, losen Wurzeln, Steinen und weiteren Gefahrenstellen, die nicht unter technischen Features verbucht werden können. Sichtbare Wartungsmaßnahmen durch die zuständige Firma konnten wir über längere Zeit nicht feststellen, viele Stellen sind seitdem weiterhin unbehandelt und stellen weiterhin eine Gefahr für die Nutzer:innen dar.

In der Vergangenheit wurden im Rahmen von Shapedays zahlreiche Gefahrenstellen entschärft. Demgegenüber stehen sehr wenige – konkret einzelne – Features, die nicht den Abmachungen entsprochen haben. Diese Relation steht für uns in keinem angemessenen Verhältnis zur Kritik und den Einschränkungen, die unserer Arbeit entgegengebracht wurden.

Wir wollen keine finanziellen Mittel. Wir wollen einen konstruktiven, klar geregelten Weg, wie diese Trails wieder in einen sicheren, gut befahrbaren Zustand gebracht werden. Gerne unterstützen wir dabei beratend, in der Kommunikation sowie durch strukturierte Rückmeldungen zum Trailzustand. Eine enge, flexible Zusammenarbeit zwischen Stadt, Wartungsfirma und Verein – inklusive klar definierter Zuständigkeiten – ist dafür aus unserer Sicht essentiell und sollte auch in zukünftigen Wartungsverträgen verbindlich geregelt werden.

Unser Ziel bleibt unverändert: sichere Trails, transparente Kommunikation und ein funktionierendes Miteinander im Wald – im Sinne der Community und aller Beteiligten.

Doch was nun? Damit sich trotzdem jede:r in die Verbesserung der Trails einbinden kann, haben wir ein Tool entwickelt, mit dem wir eure Kritik & Wünsche zu bestimmten Trailabschnitten sammeln und veröffentlichen können. Statt Schaufeln nutzen wir also nun unsere Smartphones, um gemeinsam die Trails zu verbessern. Oder zumindest eine saubere Datengrundlage zu erstellen, damit Arbeiten am Trail in Zukunft effizient und sinnvoll durchgeführt werden können.

Address Address icon Trail Tool in neuem Fenster öffnen

FAQ SHAPE DAYS 2026

Warum finden aktuell keine Shapedays mehr statt?

Nach intensiver interner Diskussion und Gesprächen mit der Stadt (Amt für Wald und Natur) haben wir entschieden, die Shapedays in der bisherigen Form vorerst auszusetzen. Der organisatorische Aufwand, rechtliche Rahmenbedingungen, schwierige Terminabstimmungen und die geringe Wirkung im Verhältnis zum Einsatz machen dieses Format aktuell wenig sinnvoll.

Heißt das, der Verein will nichts mehr für die Trails tun?

Nein, ganz im Gegenteil. Unser Ziel bleibt, sichere und gut befahrbare Trails zu haben. Wir sehen uns künftig stärker in einer beratenden, koordinierenden und kommunikativen Rolle, um nachhaltige Lösungen zu unterstützen.

Warum werden Gefahrenstellen nicht einfach weiter von der Community beseitigt?

Viele Gefahrenstellen wurden in der Vergangenheit ehrenamtlich entschärft. Gleichzeitig gibt es einen bestehenden Wartungsvertrag, dessen Inhalte und Zuständigkeiten aus Community-Sicht nicht transparent sind. Ohne klare Rollenverteilung und Wertschätzung ist ehrenamtliche Arbeit in diesem Umfang langfristig nicht tragfähig.

Was ist das Problem mit der Wartungsfirma?

Wir stellen uns – wie viele aus der Community – die Frage, welche Leistungen der Wartungsvertrag konkret umfasst und wie diese umgesetzt werden. Diese Klarheit ist wichtig, um zu verstehen, wie professionelle Wartung und freiwilliges Engagement sinnvoll zusammenspielen können.

Warum ist der Zustand der Trails aktuell ein Thema?

Arzler Alm Trail und Hofwaldtrail , waren zuletzt  und auch über eine längere Zeit in Abschnitten in einem Zustand, den wir als gefährlich einstufen und Nutzer:innen unnötig in Gefahr bringt.  Trails sind teilweise nicht frei befahrbar (Äste, Blockaden, lose Elemente) und marode Hangsicherungen brechen weg. Das entspricht nicht dem Anspruch, den wir gemeinsam an diese Trails haben. 

Was wünscht sich der Verein konkret?

  • Klar definierte Zuständigkeiten zwischen Stadt, Wartungsfirma und Verein
  • Mehr Flexibilität bei Maßnahmen (z. B. Arbeiten nach Regen, temporäre Sperren)
  • Transparente Kommunikation über Wartung, Sperren und Umbauten
  • Ein gemeinsames Ziel: sichere Trails mit Fahrspaß für alle

Fordert der Verein finanzielle Mittel?

Nein. Wir fordern keine Gelder, sondern Struktur, Transparenz und Zusammenarbeit.

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